Was kann ich gegen eine Schreibblockade tun?

Viele von Ihnen, die schreibend tätig sind -ob als Hobby oder beruflich- waren sicher schon einmal mit einer Schreibblockade konfrontiert: Man schreibt fröhlich vor sich hin und die Worte fließen, doch plötzlich geht es nicht mehr weiter. Was tun? Gabriele Hasmann, Autorin und Schreibtrainerin hat für uns drei hilfreiche Tipps gegen eine Schreibblockade verfasst:

Drei Insider-Tipps gegen die gefürchtete Schreibblockade

Für Schriftsteller gibt es fast nichts Schlimmeres als eine Schreibblockade – erfunden ursprünglich von pfiffigen Verlegern, die dieses Schlagwort der Presse lieferten, wenn bei einem ihrer Zugpferde plötzlich der dichterische Output ausblieb.

Dieser Zustand tritt meist völlig überraschend auf, setzt die Kreativität außer Gefecht und ist daher mindestens ebenso verhasst ist, wie der Ideenstau oder die Fantasiebremse.

Doch es gibt drei ganz einfache Tricks, um die desaströse Situation mit der gehemmten Schöpferkraft zu vermeiden bzw. sie zu bewältigen – abseits von mehrfach wiedergekäuten Ratschlägen wie „Schreiben Sie nur an idyllischen Orten“, „Versetzten Sie sich vor Beginn des Schreibprozesses in eine kontemplative Stimmung“ oder „Holen Sie sich Inspiration beim Lesen anderer Werke“:

Punkt 1: Kommt man bei einem Text nicht und nicht voran, wäscht sogar lieber Geschirr, als sich an den PC zu setzen, passen vielleicht Genre oder Thema nicht. Somit klopft der Verstand dem Autor auf die Finger, weil der vielleicht für das Sachbuch mit dem Titel „So werde ich mein eigener Herr“ einfach nicht das nötige Talent besitzt, aber einen Bestseller verfassen würde, ließe er in einem Krimi perfide Morde passieren und Blut spritzen.

Punkt 2: Jeder Mensch hat manchmal Denkblockaden, die beim Mechaniker in einer Schraub-, beim Schriftsteller in einer Schreibblockade enden. Dagegen helfen Spaziergänge an der frischen Luft (Gehirn auslüften!), ein Rätsel lösen (Gedanken in eine andere Richtung lenken bzw. querdenken!) oder eine Dusche nehmen (fließendes Wasser regt die Kreativität an!). Manchmal greift auch der Allerweltstipp: Einmal drüber schlafen!

Punkt 3: Vorbeugen ist auch in diesem Zusammenhang besser als Nachsorgen! Um eine Schreibblockade erst gar nicht entstehen zu lassen, sollte man nie an einer Stelle im Text Schluss machen und das Fortführen vertagen, wo es hakt oder die Geschichte gerade auf eine schwierige Phase zusteuert. Man wehrt sich dann nämlich unbewusst dagegen, weiterzumachen. Also: Immer dann aufhören, wenn’s gerade am schönsten ist!

Mehr von Frau Hasmanns Tipps können Sie auch bei ihrem Seminar Mein Buch, ein Erfolg kennenlernen.

Kommentar verfassen

Noch Fragen?

Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl des passenden Kurses. Wir sind für Sie immer erreichbar:

+43 1 505 4376 45

  • Newsletter Anmeldung

    Gerne informieren wir Sie über Neuigkeiten in unserem Programm. Ihre Adresse wird vertraulich behandelt, der Newsletter kann jederzeit sofort wieder abbestellt werden.

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.