AbsolventInnen

Hier kommen einige AbsolventInnen unserer Lehrgänge zu Wort:

Alexandra Rotter, Journalistin (Zertifikatslehrgang Buchverlag)

01_Foto_Alexandra Rotter (c) MichaelMazoh

Kurzvorstellung: Wer bist du, was machst du, was interessiert dich? Ich arbeite als Journalistin in Wien. Ich berichte – vor allem für Magazine wie zum Beispiel e-media, Profil, Trend, Die Wirtschaft, Arbeit & Wirtschaft – über bewegende Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft. Entsprechend bin ich ein grundneugieriger Mensch, der gerne genauer nachfragt, -schaut und -liest. Besonders interessieren mich Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, größere wirtschaftliche Zusammenhänge, die dann aber auch den und die Einzelne/n betreffen – und ich liebe natürlich Bücher.

Wie bist du auf den Lehrgang Buchverlag gekommen? Ich wusste davon, weil ich ein Interview mit Elmar Weixlbaumer über die Buchbranche und den Buchlehrgang geführt und darüber einen Artikel geschrieben habe. Das kam mir wieder in den Sinn, als ich selbst überlegt habe, einen Verlag zu gründen – und glücklicherweise gab es den Lehrgang immer noch zu diesem Zeitpunkt.

Was hat dir daran gefallen? Ich habe einen sehr guten Ein- und Überblick über die Welt des Bücherverlegens bekommen, vom Handwerk übers Marketing bis hin zur – nicht ganz einfachen – Marktsituation der Buchbranche. Bücher sind für viele Menschen wichtige Begleiter und teilweise geliebte Objekte, doch wer Bücher verlegen will, sollte sich der Tatsache bewusst werden, dass mit ihnen nicht leicht Geld zu verdienen ist. Auch diese Erkenntnis verdanke ich in aller Konsequenz den im Kurs vermittelten Inhalten.

Hast du für deinen beruflichen Werdegang Nutzen daraus ziehen können? Nicht auf direktem Weg, denn ich habe mich gegen die Gründung eines eigenen Verlags entschieden. Aber das vermittelte Wissen und die Erkenntnisse fließen nach wie vor in meine Arbeit ein, zuletzt etwa für ein Ghostwriting-Projekt.

Was war dein Praxisprojekt? Beim Abschlussprojekt handelt es sich um ein Buch, das sich genau mit dem Lehrgangs-Thema auseinandersetzt: Es heißt Das Buch-Buch. Über das Verlegen und ist 2017 erschienen. Dieser Sammelband enthält Erfahrungsberichte von Menschen, die in irgendeiner Weise daran beteiligt sind, dass Bücher entstehen – u.a. VerlegerInnen, AutorInnen, Grafiker, WissenschaftlerInnen und eine Ghostwriterin.

 

Renate Lehnort, Autorin (Zertifikatslehrgang Buchverlag)

02_Foto_Renate Lehnort (c) Lehnort

Kurzvorstellung: Wer bist du, was machst du, was interessiert dich? Mein Name ist Renate Lehnort, ich bin in Wien geboren, lebe aber heute mit meiner Familie – Ehemann, zwei Töchtern, Enkelsohn, Hund und Katze – im Burgenland. Nach einem ausgefüllten Berufsleben bei SOS-Kinderdorf Österreich habe ich meinen Traum wahrgemacht: Bücher schreiben. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, alles rund um meine Bücher selbst zu machen, bin also überzeugter Selfpublisher. Wichtig dabei ist mir Professionalität, daher habe ich eine Lektorin/Korrektorin und einen Grafiker. Veröffentlicht werden meine Bücher als e-book und print-book bei Amazon. Thriller schreibe ich unter dem Pseudonym Anna Mattheo, historisch/gesellschaftlich/politische Bücher unter Renate Lehnort. Was interessiert mich? Diese Frage ist schwierig zu beantworten, weil mich so vieles interessiert. Besonders aber alles rund um das Buch. Was kann ich noch dazulernen? Was kann ich besser machen? Mit Worten – ähnlich einem Maler, der das mit Farben tut – zu arbeiten ist für mich das größte Vergnügen. Mein Lebensmotto ist: “Nothing is impossible!”

Wie bist du auf den Lehrgang Buchverlag gekommen? Ich wollte wissen, was sind die Hintergründe, wenn ein Buch auf den Markt kommt? Wie geht es in einem Verlag zu? Was passiert im Detail? Wo liegen seine Stärken und Schwächen. Daher habe ich im Internet recherchiert und bin auf diesen Lehrgang gestoßen.

Was hat dir daran gefallen? Jeder Themenbereich wurde dank des Seminarleiters Elmar Weixlbaum zu einem besonderen Erlebnis, vor allem haben mich sein Wissen und seine Kompetenz beeindruckt. Ich hatte viele Aha-Erlebnisse. Gefallen hat mir auch, dass ich als nicht mehr junger Selfpublisher ernst genommen wurde, auf jede Frage eingegangen wurde – ich habe mich während des Lehrganges rundherum wohlgefühlt. Fazit: Es wurde mir das vermittelt, was ich erwartet hatte: Ein umfassender Überblick über das Verlagswesen. Sei es Produktmanagement, Herstellung und Produktion, Organisation, Buch- und Covergestaltung, Promotion und Lektorat, um nur einige Inhalte zu nennen.

Hast du für deinen beruflichen Werdegang Nutzen aus dem Lehrgang ziehen können? Diese Frage kann ich mit einem glatten Ja beantworten. Ich zehre noch heute davon und nehme die Seminarunterlagen immer wieder zur Hand. Gerne würde ich alles so umsetzen, wie es gelehrt wurde, das ist aber aus finanziellen Gründen nicht möglich. Ich versuche aber im Rahmen meiner Möglichkeiten, das Optimale zu bieten. Ich wage zu behaupten, dass meine Bücher (Belletristik) auf diesem riesigen Buchmarkt nicht einen solchen Erfolg hätten, wenn ich nicht im Hintergrund das Know-How dieses Lehrganges hätte.

 

Mag. Gabriele Elias-Kreiner, Unternehmerin (Zertifikatslehrgang Buchverlag)

03_Foto_Mag. Gabriele Elias-Kreiner (c) EliasKreiner

Kurzvorstellung: Wer bist du, was machst du, was interessiert dich? Ich bin Mag. Gabriele Elias-Kreiner, verheiratet, habe fünf Kinder und drei Enkelkinder; ich habe ein sozialwissenschafltiches Studium an der Uni Wien absolviert, das ich „neben“ den Kindern begonnen und abgeschlossen habe.

Wie bist du auf den Lehrgang Buchverlag gekommen? Das Studium habe ich seinerzeit begonnen, um mehr über die Hintergründe des Schreibens zu erfahren; den Lehrgang Buchverlag habe ich gesucht und gefunden, um mehr über die Produktion von Büchern und anderen (Druck-)Werken zu erfahren. Das ist gelungen!

Was hat dir daran gefallen? Toll war am Lehrgang, dass alles sehr praxisbezogen gestaltet war! Und man konnte eigene Fragen und Anregungen einbringen.

Was war dein Praxisprojekt? Mein Praxisprojekt war Mein Weg zum Buch – alle LehrgangsteilnehmerInnen gestalteten einen Beitrag. Meiner war, wie unterschiedlich Menschen zum Lesen kommen…

Hast du für deinen beruflichen Werdegang Nutzen aus dem Lehrgang ziehen können? Ja, nach dem Lehrgang habe ich mich selbständig gemacht, das war der Plan, unter „Die Verlegerin“ habe ich ein Ein-Frau-Unternehmen gegründet (das derzeit aus familiären Gründen ruhend gemeldet ist). Das Praxiswissen aus dem Lehrgang nutze ich laufend für unser Unternehmen „Elias & Partner“, das mein Mann und ich betreiben.

 

Albert Eibl, Verleger und Journalist (Zertifikatslehrgang Buchverlag)

Kurzvorstellung: Wer bist du, was machst du, was interessiert dich? Mein Name ist Albert Eibl, ich bin der Gründer des Wiener Verlags „Das vergessene Buch“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, vergessene Werke der österreichischen Literatur einem neugierigen Lesepublikum neu zugänglich zu machen. Daneben bin ich sowohl für unser Familienunternehmen (Büroimmobilien) in München tätig als auch als freier Rezensent und Kritiker unterwegs. Außerdem promoviere ich gerade zu Ernst Jünger.

Wie bist du auf den Lehrgang Buchverlag gekommen? Wenn man sich in Österreich fürs Verlagswesen interessiert bzw. mit dem Gedanken spielt, einen eigenen Verlag zu gründen, kommt man an der Goldegg Medienakademie nicht vorbei. Es gibt derzeit keinen umfassenderen Kurs, der einen mit allen Teilbereichen des modernen Buchverlags vertraut macht.

Was hat dir daran gefallen? Gefallen hat mir sowohl der konkrete Praxisbezug als auch die lustige Seminaratmosphäre, die Seminarleiter Elmar Weixlbaumer äußerst spielerisch geschafft hat zu kreieren. Diese gute Balance zwischen Theorie und Praxis war sehr erfrischend und hat mir in vielerlei Weise geholfen, mein eigenes Verlagsprojekt zum Erfolg zu führen.

Was war dein Praxisprojekt? Die Wiederentdeckung von einstmals bekannten Klassikern der österreichischen Zwischenkriegszeit,darunter Maria Lazar, Else Jerusalem und Marta Karlweis. Die ganze Stories gibt’s unter: www.dvb-verlag.at oder hier.

Hast du für deinen beruflichen Werdegang Nutzen aus dem Lehrgang ziehen können? Definitiv. Viele Leute nähern sich dem Verlegen von Büchern zu rational, andere sind verblendet durch eine zu idealistische Sicht. Beides in Einklang zu bringen und so eine echte Chance zu haben, Leser zu erreichen und auf dem immer härter umkämpften Buchmarkt Fuß zu fassen, lehrt uns der Zertifikatslehrgang der Goldegg Medienakademie.

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